In Zusammenarbeit mit:



Erfahrungsberichte

Interview mit Erwin Hülscher, Geschäftsführer der Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG, Firma für Tiefbau, Straßen- und Kanalbau in Stadtlohn.

"Impulse für eine zukunftsfähige Personalstruktur"

Seniorenliga: Was erwarten Sie sich für Ihr Unternehmen durch die Nutzung der Belegschaftsanalyse?

Hülscher: Neben den bereits vorhandenen Erkenntnissen, die wir aufgrund einer Altersstrukturanalyse erhalten haben, haben wir durch die Belegschaftsanalyse und insbesondere durch darin aufgeführten Handlungsempfehlungen weitere Anstöße zu einer noch effizienteren Personalpolitik erhalten.

Seniorenliga: Hat sich Ihr Bewusstsein bezüglich der momentanen und zukünftigen Personalstrukturentwicklung in Ihrem Unternehmen durch die Belegschaftsanalyse verändert?

Hülscher: Ich möchte behaupten, dass bei uns das Bewusstsein für die Entwicklung einer zukunfts- und leistungsfähigen Personalstruktur bereits vorhanden war, jedoch durch die Belegschaftsanalyse zusätzliche Impulse erhalten hat.

Seniorenliga: Welche Erkenntnisse haben Sie bereits jetzt gewonnen?

Hülscher: Insgesamt sind wir bestärkt worden, dass viele von uns bereits eingeleitete Maßnahmen im Personalbereich zum Handlungsfeld einer modernen Personalpolitik zählen, wir also gut aufgestellt sind. Trotzdem gibt es auch für uns Verbesserungspotentiale, die wir künftig umsetzen können und wollen. So werden wir insbesondere das Thema gesundheitliche Prävention aktiv angehen. Mit einem ganzheitlichen Betrieblichen Gesundheitsmanagementsystem wollen wir die notwendigen Vorsorgemaßnahmen mitarbeiterbezogen aktivieren, damit unser Baustellenpersonal trotz der hohen körperlichen Belastung im Baubereich gesund und fit durch das Arbeitsleben und dann auch in Renten gehen können.

Seniorenliga: Wie hoch ist Ihr zeitlicher Aufwand bei der Aktualisierung?

Hülscher: Da eine starke Mitarbeiterorientierung zu unseren Unternehmensgrundsätzen zählt und es sich dabei um einen permanenten Verbesserungsprozess handelt, schätzen wir den Nutzen weitaus höher ein als den Aufwand. Unterm Strich muss jedes Unternehmen selbst entscheiden, wie wichtig ihm seine Mitarbeiter sind. Solche Unternehmen, bei denen Personal nur als Kostenfaktor angesehen wird, werden den zeitlichen Aufwand immer als zu hoch bezeichnen. Wer aber, wie wir, den Nutzen einer partnerschaftlichen und zukunftsorientierten Personalpolitik erkannt hat, wird den zeitlichen Aufwand als angemessen beurteilen und nicht als zu hoch oder zu gering!