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Ältere Arbeitnehmer

Wissens- und Erfahrungsschätze sichern

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen bei ihrer Personalpolitik umdenken und ältere Mitarbeiter mehr denn berücksichtigen. Nutzen Sie unsere kostenlose Belegschaftsanalyse!

In Umfragen schneiden sie bestens ab: Ältere Arbeitnehmer gelten als besonders zuverlässig, motiviert, sozial kompetent und werden darüber hinaus aufgrund ihrer Erfahrung und ihres Wissens hoch geschätzt. Dennoch zeigen sich Arbeitgeber nach wie vor sehr zurückhaltend, wenn es darum geht, ältere Menschen im Betrieb zu halten oder gar neu einzustellen.

Eine Studie vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt, dass bereits heute für 55-Jährige die Beschäftigungsquoten sinken, für 60-Jährige sogar rapide. „Ein Ausscheiden vor dem 65. Lebensjahr ist immer noch die Regel“, erklärt die Autorin der Studie, Franziska Hirschenauer.

Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels und der Bevölkerungsentwicklung – niedriges Geburtenniveau und steigende Lebenserwartung – kann es sich unsere Gesellschaft schon heute nicht mehr leisten, ältere Mitarbeiter vom Arbeitsmarkt zu drängen und in den Vorruhestand zu schicken. Die bloße Erhöhung des Renteneintrittsalters wird allerdings kaum die Lösung sein, stellt sie doch keineswegs automatisch sicher, dass Arbeitnehmer tatsächlich länger erwerbstätig sein werden bzw. können.

Es wird in Zukunft vielmehr darum gehen, Konzepte zu entwickeln, die die Arbeitsbedingungen verbessern und das gesundheitliche Wohl der Beschäftigten im Blick haben. Dazu gehören klassische Maßnahmen wie ergonomische Arbeitsplätze oder Gesundheitsförderung durch Sportangebote und Ernährungsberatung. Zur Motivation der Mitarbeiter und um ihre Leistungsbereitschaft zu erhöhen, ist es mehr denn je notwendig, sie gezielt zu fördern. In diesem Falle heißt das: Ausbau der Weiterbildungsmöglichkeiten für ältere Kollegen. Ebenso wichtig ist es, bei der gesamten Arbeitsgestaltung und Aufgabenverteilung die Fähigkeiten und Arbeitsweisen der einzelnen Mitarbeiter stärker zu berücksichtigen.

Selbst wenn einige ältere Arbeitnehmer auf den ersten Blick langsamer arbeiten und mehr Pausen benötigen, sind sie nicht weniger effektiv als ihre jüngeren Kollegen, weil sie viel durch ihre Erfahrung wettmachen können. Deshalb müssen die Unternehmen ein Arbeitsklima schaffen, das die Zusammenarbeit zwischen älteren und jüngeren Beschäftigen ermöglicht und zu einem beiderseitigen Wissensaustausch ermuntert. Denn es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass altersgemischte Teams die besten Arbeitsergebnisse erzielen. Hier treffen Fachwissen und Erfahrungsschatz auf Begeisterungsfähigkeit und den Mut zu neuen Ideen – ganz im Sinne von Unternehmen und Gesellschaft.

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